Tipptest: Tippgeschwindigkeit online messen (WPM)
Wie viele Wörter schaffst du in einer Minute? Starte den kostenlosen Tipptest und finde es heraus. Du siehst sofort deine Wörter pro Minute (WPM), die Zeichen pro Minute und wie genau du getippt hast. Ein Konto brauchst du nicht.
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Tipps für schnelleres und fehlerfreies Tippen
So berechnet der Tipptest dein Ergebnis
Ein „Wort“ ist hier kein echtes Wort, sondern ein Block aus fünf Anschlägen. Leerzeichen und Satzzeichen zählen mit. So kannst du Ergebnisse vergleichen, egal ob du kurze Wörter wie „und“ oder lange wie „Geschwindigkeit“ tippst.
- Netto-WPM: richtige Anschläge ÷ 5 ÷ Minuten. Das ist dein Ergebnis.
- Brutto-WPM: alle Anschläge ÷ 5 ÷ Minuten. Fehler zählen hier mit.
- Genauigkeit: richtige Anschläge ÷ alle Anschläge.
- Zeichen pro Minute: richtige Anschläge ÷ Minuten. Oft heißt das auch „Anschläge pro Minute“.
Ein Beispiel: Du tippst in 60 Sekunden 300 richtige und 15 falsche Zeichen. Netto sind das 300 ÷ 5 = 60 WPM, brutto 315 ÷ 5 = 63 WPM. Deine Genauigkeit liegt bei 95 %.
Die Gleichmäßigkeit zeigt, wie stark dein Tempo von Sekunde zu Sekunde schwankt. Ein hoher Wert heißt: Du tippst ruhig im Takt. Ein niedriger Wert heißt: Du legst schnell los und musst danach bremsen.
Welche WPM-Werte sind gut?
| Netto-WPM | Stufe | Das bedeutet |
|---|---|---|
| unter 40 | Einsteiger | Du suchst die Tasten noch und schaust oft auf die Tastatur. |
| 40 bis 59 | Durchschnitt | Reicht für Schule, Studium und den normalen Alltag. |
| 60 bis 79 | Fortgeschritten | Du schreibst sicher und kommst im Büro gut mit. |
| 80 bis 99 | Profi | Typisch für Vielschreiber, etwa in Redaktion, Support oder Programmierung. |
| ab 100 | Spitzenklasse | Sehr selten. Das schaffen nur Leute, die lange und gezielt geübt haben. |
Diese Stufen siehst du auch nach jedem Test als Bewertung. Achte dabei auf die Genauigkeit: 70 WPM mit 85 % Genauigkeit sind im Alltag oft schlechter als 55 WPM mit 98 %, weil du viel nachbessern musst.
Deutsch tippen: Umlaute, ß und Großschreibung
Auf Deutsch tippst du etwas anders als auf Englisch. Dafür gibt es drei Gründe:
- Umlaute und ß liegen am Rand. Ö, Ä, Ü und ß tippst du mit dem kleinen Finger der rechten Hand. Der hat ohnehin viel zu tun, deshalb bremst er Anfänger am meisten aus.
- Nomen schreibst du groß. Du brauchst die Umschalttaste also sehr oft. Drücke sie immer mit der Hand, die gerade nicht den Buchstaben tippt.
- Y und Z sind vertauscht. Auf der deutschen Tastatur (QWERTZ) liegt das Z oben und das Y unten links. Die Mini-Tastatur im Test zeigt genau dieses Layout.
Hast du eine englische Tastatur, fehlen dir ä, ö, ü und ß. Stelle dann in deinem Betriebssystem das Tastaturlayout auf „Deutsch“ um. Oder füge im Test über „Eigener Text“ einen Text ohne Umlaute ein.
Welcher Modus passt zu dir?
- Top 200 Wörter: die häufigsten deutschen Wörter. Gut zum Aufwärmen und zum Vergleichen deiner Werte.
- Anfänger: kurze, einfache Wörter. Passend, wenn du gerade das Zehnfingersystem lernst.
- Absätze: ganze Sätze mit Komma und Punkt. Das ist dem echten Schreiben am nächsten.
- Fortgeschritten: lange Wörter wie „Verantwortung“ oder „Rechtschreibung“. Hier merkst du, wo du ins Stolpern gerätst.
- Zahlen & Code: Ziffern, Sonderzeichen und ein wenig Programmcode.
- Eigener Text: füge einen Text ein, den du wirklich oft schreibst, zum Beispiel Fachbegriffe oder Mails.
Vergleiche Ergebnisse nur, wenn Modus und Dauer gleich sind. Mit 15 Sekunden misst du deinen Sprint, mit 60 Sekunden siehst du, wie lange du das Tempo hältst. Nach dem Test zeigt dir „Schwache Tasten“, welche Buchstaben du am häufigsten verfehlt hast. Übe genau diese. Willst du nur wissen, wie schnell du in einem eigenen Text bist, probiere den WPM-Zähler.